Verhalten in der Sauna – Schwitz-Knigge

21.01.2010 | Featured | Sauna





So unbekümmert es sich in der Sauna auch erholen lässt, so gibt es doch ein paar Regeln zu beachten, die einem selbst und den anderen Saunabesuchern den Aufenthalt im Schwitzbad verschönern können und zu einem umsichtigen Verhalten aller Saunabesucher beitragen.

Ruhe und Zeit
Zum einen sei hier der Faktor Zeit genannt. Das Saunabad ist eine Stätte der Erholung und Gesundheitspflege. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für einen Saunagang und streifen Sie den Alltags- und Berufsstress für diese Zeit ab. Ungünstige Voraussetzungen schaffen sich Menschen, die eventuell direkt von der Arbeit kommend, abgehetzt und gereizt eine öffentliche Sauna besuchen. Dann kann nicht nur dieser Mensch nicht abschalten, er stört möglicherweise auch noch andere Saunabesucher mit seiner unruhigen Art.

Absolut verpöhnt ist es demnach auch, ein Handy oder Laptop im Ruhebereich der Sauna zu benutzen. Gleichermaßen gilt es, sich in der Sauna ruhig zu verhalten. Manche Saunabesucher halten zwar auch gerne mal ein kleines Pläuschchen, man sollte jedoch unbedingt Rücksicht nehmen, wenn andere Saunagäste einfach nur die Ruhe genießen wollen.

Die richtige Hygiene in der Sauna
Der zweite wichtige Aspekt umfasst die Hygiene. Am Anfang eines Saunabadens steht das vollständige Auskleiden, allerdings empfiehlt es sich, Badesandalen zu tragen. Damit wird einerseits die Ansteckung mit einem Fußpilz verhindert, andererseits dienen die Sandalen auch zum Erhalt der Fußwärme auf dem gefliessten Boden der Saunaanlage.

Daraufhin folgt vor dem Besuch der Sauna das gründliche Abduschen des gesamten Körpers. Die Reinigungsdusche trägt dazu bei, dass der Saunabesucher nicht mit altem Schweiß den Saunaraum betritt und auch Kosmetika und Körperfett, die die Schweißabgabe verhindern könnten, von der Haut entfernt werden.

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Die Frage, ob man vor dem Eintritt in den Saunaraum seine Badesandalen ausziehen sollte oder diese in den Raum mit hinein nimmt, hängt maßgeblich von der Verhaltensweise der anderen Saunabesucher ab. In jedem Fall sollte man sich nicht auf einen „Sandalen-Streit“ einlassen, der den Entspannungsprozess des Saunierens ungünstig beeinflussen würde.

Die richtige Liege- und Sitzposition
Der nächste Punkt berührt das Verhalten im Saunaraum selbst. Hierbei ist darauf zu achten, dass man sich – zumindest in unseren Breitengraden so üblich- auf einem ausreichend großen Saunahandtuch platziert. Es ist dabei auf eine Liege- bzw. Sitzposition zu achten, in der man andere Saunagäste nicht stört oder gar einengt.

Da gerade in einer öffentlichen Sauna viele, sich oftmals fremde Menschen in Nacktheit zusammen sitzen, ist besonders auf den Aspekt des ausreichend Platz lassens Wert zu legen. In gleichem Maße sollte man sich bei den anderen Saunagästen um Zustimmung bemühen, bevor man ohne Nachfragen mit einer Massagebürste oder einem Salzpeeling seine Haut in der Sauna behandelt.

Vor allem in öffentlichen Saunen gilt hier eigentlich, um es kurz zusammen zu fassen, der Grundsatz: Man ist ja schließlich nicht allein in der Sauna. Man sollte sich daher stets um eine freundliche Rücksichtnahme bemühen.

Wer diese allgemeinen und einfach einzuhaltenden Grundsätze des Saunabadens beherzigt, dem steht ganz sicher ein vergnügliches und stressfreies Saunabaden bevor!

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