Die Infrarotkabine

05.12.2009 | Featured | Sauna





infrarotkabine

In der sog. Infrarotkabine wird Wärme mittels Flächen-Infrarotstrahlung erzeugt, welche den gesamten Körper bei angenehmen Temperaturen von 35 bis 55 Grad Celsius in Wohlfühlstimmung versetzt und zusätzlich den reinigenden Effekt eines Saunabades erzeugt. Infrarotlicht wird bereits seit vielen Jahrzehnten im medizinischen Bereich eingesetzt, um beispielsweise Entzündungen der Nasennebenhöhlen durch Rotlichtlampen zu kurieren. Durch die niedrigen Temperaturen eignet sich diese noch relativ junge Saunavariante für Menschen mit Hitzesensibilität, die sich auch in einem Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie es zum Beispiel im Dampfbad oder der Biosauna erzeugt wird, nicht wohl fühlen.

Unterschied zur Sauna

Anders als in der finnischen Sauna, deren Besuch man bei einem grippalen Infekt vermeiden sollte, eignet sich der Aufenthalt in der Infrarotkabine auch zur Erholung von Erkältungskrankheiten.

Zudem stellt die Heiztechnik mit Infrarotstrahlung mit maximal 3 Kilowatt in der Stunde eine energiesparende Alternative zu anderen Saunaarten dar, indem die Strahlenwärme direkt auf die Körperhaut abgegeben wird und ein Vorheizen der Luft mittels Saunaofen nicht erforderlich ist.

Geundheitliche Vorteile von Infrarotkabinen

Die Infrarotstrahlung wirkt dabei wie die Einstrahlung von Sonnenlicht und dringt in die oberen Hautschichten ein. Damit wird ein ebenso intensiver Schwitzeffekt wie in der herkömmlichen Sauna erzeugt ohne das der Körper von außen mit großer Hitzeeinwirkung belastet wird. Durch die Infraroteinstrahlung wird die Durchblutung der Haut und Organe erhöht, Verspannungen gelockert sowie ein positiver Stimulus auf das psychische Wohlbefinden ausgeübt.

Der Aufenthalt in einer Infrarotkabine sollte zwischen zwanzig und dreißig Minuten andauern. Der Einbau einer Infrarotkabine mit Flächenstrahler lässt sich schon ab einem Quadratmeter Grundfläche bewerkstelligen und ist damit auch unkompliziert im heimischen Wellnessbereich zu integrieren.

Was ist Infrarotstrahlung?

Die Infrarotstrahlung ist eine Strahlung die natürlich vorkommt und dessen Wärmestrahlung dringt in die oberste Hautschicht ein und erhitzt den Körper von innen. Zudem regt die Infrarotstrahlung die Durchblutung an und die Person in der Infrarotkabine beginnt von Innen heraus zu schwitzen. Die Raumtemperatur erhöht sich so nur um wenige Grad. Der Körper erhält so das Signal ein kurzfristiges, künstliches Fieber zu erzeugen. Der Kreislauf wird aber bei dieser Methode nicht belastet.

Häufige Fragen zur Infrarotkabine

Infrarotkabinen benötigen zudem nur eine Steckdose mit 230 Volt. Je nach Wünschen, sind Leistungen im oberen Bereich natürlich ohne Grenzen behaftet. Wie auch vor einem Saunabesuch, sollte man vor dem Betreten der Infrarotkabine heiß duschen und sich danach gut abtrocknen. In der Infrarotkabine benötigt man durch die Strahlungswärme im Schnitt nur ca. 20-30 Minuten.

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Kommentare (1)

 

  1. Daniel sagt:

    Sehr interessanter Artikel. Wusste ich nicht wirklich, dass es auch eine Alternative zur “konventionellen” Sauna gibt. Muss mich mal umschauen ob ich sowas mal testen kann…

    Dann wäre das sicher eine nette Idee, auch für zuhause! :-)

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